Ginas Eindrücke zu den Aufführungen

Abgesehen davon, dass ich die Woche, in der die Musicalaufführungen stattfanden, völlig am Zahnfleisch daherkam, war es ein rundum wunderbares Ereignis für mich. Was mir im Nachhinein am meisten imponiert ist die Teamleistung und dass so viele verschiedenen Teams an unterschiedlicher Stelle füreinander einstanden. Das war irre.

Da war das Omas-Opas-Team, die sich um die Verköstigung kümmerten, Getränke kauften, Raupen fädelten, die Auf- und Abgänge an der Bühne montieren und den halben Hausrat fürs Bühnenbild zur Verfügung stellten.

Dann war da das Kindergartenteam-St.Marien, die völlig spontan noch ein zweites Bühnenbild am Tag vor der Aufführung erstellten, weil wir feststellten, dass nur eines davon zu wenig war.

Die Band, die sich regelmäßig zum Proben traf und ne echt gute Stimmung verbreitete. Da kam Laune rüber. Die Eltern, die neben allem Tohuwabohu von heute auf morgen auch noch Kuchen buken.

Das riesige Team, das das Plakat erstellte und einen eigenen Workflow fürs Malen entwickelte. Das Team fürs Programmheft. Das Tontechnikerteam. Die Bühnentechniker. Alles Welten für sich und doch verbunden durch das Musical.

Alles floß so harmonisch ineinander. Jeder gab sein Bestes. Alle hatten so viel Spaß, dass man sich gern beteiligen wollte. Leute kamen, boten ihre Hilfe an, sagten, dass sie gerne mitmachen, weil so gute Stimmung war.

Ich habe ein ganz anderes Gefühl nach dieser Aufführung, wie nach anderen Konzerten. Ich bin total stolz. Aber nicht auf mich, sondern auf die Teamleistung. Es befriedigt mich auf eine ganz andere wunderbare Weise sich als Teil von etwas Größerem wahrzunehmen und zu merken, dass man gemeinsam was richtig Tolles geschafft hat.

Danke an alle für das tolle Erlebnis.

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